Österreich 
 
 
 

Wie wir die Zukunft mitgestalten

Forschungsarbeiten der B·A·D GmbH

Für die B·A·D Gruppe - B·A·D GmbH und TeamPrevent - gehört Forschung als integraler Bestandteil zur täglichen Praxis. Ob angeregt durch aktuelle Entwicklungen in der Arbeitswelt oder durch die Fragestellungen unserer Kunden, wird eine Vielzahl von Forschungsprojekten in den Bereichen Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit und Arbeitshygiene durchgeführt. Diese sind zunehmend in den Kontext eines Europäischen Arbeitsmarktes, dessen Anforderungen und Bedürfnisse eingebunden. Als Konsequenz haben B·A·D GmbH und TeamPrevent ihre Kooperationen mit verschiedenen Europäischen Forschungseinrichtungen ausgebaut und sind in von der EU geförderte Projekte eingebunden.

Die Stärke der B·A·D Gruppe liegt in den vielfältigen Qualifikationen, dem Engagement der sie tragenden Mitarbeiter und der Einbindung in ein europäisches Netzwerk von "Occupational Health and Safety" Institutionen. Die Einbindung der Mitarbeiter in Lehre und Forschung an Universitäten, Fachhochschulen und beruflichen Bildungseinrichtungen ermöglicht einen fortwährenden Austausch von Wissenschaft und Praxis und gestatten es B·A·D GmbH und TeamPrevent, ihren Beitrag zur Realisierung von Forschungsvorhaben zu leisten.

 

Woran wir gearbeitet haben 

An dieser Stelle möchten wir Ihnen ausgewählte Forschungsvorhaben vorstellen, die von oder unter Beteiligung der B·A·D GmbH durchgeführt wurden:

1. Baustellensicherheit

Im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) führte die B·A·D GmbH ein Forschungsprojekt zum Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen durch. Projektpartner waren der Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF), das Fachgebiet Arbeitssicherheit der Universität Wuppertal und das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitsschutz (BGIA).

Gegenstand der Untersuchungen waren Bauwerke, die in Fertigbauweise erstellt werden. Der Fokus lag eher bei Ein- und Zweifamilienhäuser, erstellt in Holztafelbauweise. Jedoch wurden ebenfalls Baustellen analysiert, bei denen massive Fertigteile verwendet werden. Diese Bauten unterscheiden sich von "klassischen" Bauwerken durch ihre vergleichsweise kurze Errichtungszeit und ihre völlig verschiedene Herstellungsweise. So ist es durchaus üblich, dass ein eingespieltes Team ein Fertighaus in Holztafelbauweise komplett inklusive Dach binnen eines Arbeitstages fertigstellen kann. Die hierbei auftretenden Gefahren und die daraus resultierenden Gefährdungen der Beschäftigten zeigen eine Verschiebung im Gefährdungsspektrum und differieren in der Ausprägung des Unfallgeschehens. Für die Arbeitssicherheit wirkt sich der hohe Vorfertigungsgrad im Fertigbau positiv aus.

Der Forschungsbericht Fb1089 ist über die BAuA zu beziehen.

Sie haben Fragen zu diesem Forschungsprojekt? Ihr Ansprechpartner ist Herr Hamann, B·A·D Zentrum Bonn.

 

2. Lehrergesundheit - physische Belastungen

In Zusammenarbeit mit der Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein wurden arbeitsbedingte Erkrankungen von Lehrkräften verschiedener Schulformen untersucht. Im Vordergrund standen ergotherapeutische, physiotherapeutische und phoniatrische Gesichtspunkte und Ansätze. Anhand der erworbenen Erkenntnissen wurden interdisziplinär Maßnahmen zur Prävention entwickelt, die sich in den Kontext des multikausalen Bedingungsgefüges zur Lehrergesundheit integrieren lassen. Das Ziel des Projektes war, ein arbeitsmedizinisches Instrumentarium zur Beurteilung der Lehrergesundheit zu entwickeln, um anhand - beispielsweise einer Gefährdungsanalyse - evidenzbasierte Präventionsprogramme zum Thema Stimme, Stress/Management und Kopf-, Nacken-, Schulterschmerzen der Lehrerschaft anbieten zu können.

Sie haben Fragen zu diesem Forschungsprojekt? Ihr Ansprechpartner ist Herr Dr. Michael Barth, B·A·D Bonn.

 

3. Lehrergesundheit - psychische Belastungen

Im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW führte das BIT e.V., Bochum in Kooperation mit der B·A·D GmbH eine Gefährdungsbeurteilung im Bereich psychischer Belastungen durch. Zielgruppe waren die von der B·A·D GmbH betreuten Lehrkräfte in Schulen des Landes NRW. Vorrangiges Ziel des Projekts war es zu überprüfen, ob das von BIT e.V. entwickelte Verfahren zur Beurteilung von Arbeitsinhalten, Arbeitsorganisation, Mitarbeiterführung und sozialen Beziehungen (BAAM®) für eine eigenständige vom Land NRW durchzuführende Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen sowohl inhaltlich als auch methodisch geeignet ist.

Sie haben Fragen zu diesem Forschungsprojekt? Ihr Ansprechpartner ist Frau Dr. Irmgard Beyerlein, B·A·D Zentrum Düsseldorf.

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