Österreich 
 
 
 
08. Juli 2009

 

Klares "Nein" zu flüssigen Brennstoffen beim Grillen

B·A·D-Experten empfehlen zugelassene Anzünder /Kinder vor den Gefahren des Feuers schützen

Bonn, 8. Juli 2009 – Wenn gellende Schreie den lauen Sommerabend zerreißen, ist es womöglich wieder einmal passiert: Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit am heimischen Grill endet mit Schmerzen, nicht selten mit massiven Verletzungen. Vor allem Kinder sind bei dem sommerlichen Vergnügen gefährdet, warnen die Experten der B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH. Schätzungen zufolge erleiden jährlich rund 13.000 Kinder beim Grillen behandlungsbedürftige Verletzungen. Sie sind insbesondere dann gefährdet, wenn beim Grillen Spiritus verwendet wird und es zu Verpuffungen und damit zu Flammenwänden kommt. Grundsätzlich raten die B·A·D-Experten beim Grillen von flüssigen Brennstoffen ab: Der Holzkohlegrill, auf einem ebenen und nicht brennbaren Untergrund platziert, darf nur mit Trockenbrennstoffen wie etwa zugelassenen Grillanzündern entfacht und die Glut nicht durch Pressluft oder Sauerstoff angefacht werden. Darüber hinaus sorgt ein Abstand von zwei bis drei Metern zwischen den Grillgästen und dem Grill für Sicherheit – in der Nähe des Grills haben übrigens auch leicht brennbare Stoffe wie Lampions oder Girlanden nichts zu suchen.

 

Allen Betteleien zum Trotz dürfen sich Kinder niemals allein unmittelbar am Grill im heimischen Garten oder den der ausgewiesenen Grillplätze in Freizeitparks aufhalten. "Feuer übt auf die Kinder eine magische Anziehungskraft aus, doch sie können die Gefahren nicht einschätzen", warnen die Mediziner der B·A·D.  Um allen Eventualitäten vorzubeugen, raten sie zur Bereitstellung eines Feuerlöschers und erinnern daran, dass als Löschhilfe verwendetes Wasser verdampfen und zu Verbrühungen führen kann. Um den Gefahren des Funkenflugs bei aufkommendem Wind zu begegnen, wird nach dem Grillen das Abdecken der Glut mit Sand oder Erde empfohlen. 

 

Werden diese Tipps befolgt, steht gemütlichen und vor allem auch sicheren Grill-Abenden mit Würstchen, Fleisch, Geflügel und Gemüse nichts im Weg. Als Alternative zum Holzkohlegrill wird oftmals auch ein Gasgrill verwendet. Dabei, so die Experten der B·A·D, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Anschlüsse dicht sind und der Verbindungsschlauch nicht der Hitze ausgesetzt ist: Austretendes Gas ist nämlich brandgefährlich.

 

 

 

Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.