Österreich 
 
 
 
20. März 2009

 

Immer mehr junge Menschen werden zuckerkrank

B·A·D-Experten: Diabetes-Risiko durch ausgewogene Ernährung und Bewegung reduzieren

Wenn der Speiseplan einseitig ist, das Essen zu fett und die Portionen zu groß sind, und sich zu allem Überfluss der "innere Schweinehund" in punkto Bewegung und Sport nicht überwinden lässt, droht der Diabetes mellitus Typ 2. Die Zuckerkrankheit wird gerne auch als "Wohlstandskrankheit" bezeichnet und sie birgt viele Folgeerkrankungen, zu denen neben Bluthochdruck auch Nieren- und Augenkrankheiten sowie Nervenschädigungen gehören. Außerdem steigt die Gefahr, einen Schlaganfall oder einen Herzinfakt zu erleiden. Eine ausgewogene und nicht zu fette Kost sowie regelmäßige Bewegung sind nicht nur wichtige Therapiebausteine für die Diabetes-Behandlung, sondern sie senken auch das Krankheitsrisiko. Die Mediziner der B·A·D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH raten Menschen mit hohem Bauchfettanteil und jenen mit familiärer Vorbelastung zur Blutzuckermessung: Sie gibt rasch Aufschluss über einen vorliegenden Diabetes.

Beim Typ-2-Diabetes kommt es zur sog. Insulinresistenz, d.h. die Körperzellen reagieren immer weniger auf Insulin, mit der Folge dass der Blutzuckergehalt steigt. Der hohe Blutzuckergehalt schädigt Gefäße und Organe. Diese Insulinresistenz, die durch Übergewicht und mangelnde Bewegung gefördert wird, lässt sich vielfach über Jahre hinweg mit der Umstellung der Nahrungs- und Sportgewohnheiten behandeln. Da sich der Typ-2-Diabetes "fließend" entwickelt, wird die Therapie der Erkrankung angepasst und der Blutzuckerspiegel gegebenenfalls mit Hilfe von Medikamenten und Insulininjektionen reguliert, um das Risiko der Folgeerkrankungen zu reduzieren. "Die Patienten mit Typ-2-Diabetes werden immer jünger", warnen die Experten der B·A·D. Während der Diabetes früher als eine mit dem Alter einhergehende Krankheit galt, erkranken heute zunehmend mehr Kinder und Jugendliche, die sich mit Fast Food ernähren und stundenlang na-hezu bewegungslos vor dem Fernseher oder dem Computer sitzen, an Diabetes.

Diabetes wird übrigens oft zufällig bei einer Routineuntersuchung entdeckt. Mögliche Symptome des Diabetes sind vermehrter Durst, Abgeschlagenheit und Kraftlosigkeit sowie eine erhöhte Infektanfälligkeit, Müdigkeit und Schwindel.

 

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Über die B·A·D Gruppe

Die B·A·D Gruppe betreut mit mehr als 2.500 Experten in Deutschland und Europa 200.000 Betriebe mit 4 Millionen Beschäftigten in den unterschiedlichsten Bereichen der Prävention. 2010 betrug der Umsatz 164,5 Millionen Euro. Damit gehört die B·A·D GmbH mit ihren europäischen TeamPrevent Tochtergesellschaften zu den größten europäischen Anbietern von Präventionsdienstleistungen (Arbeitsschutz, Gesundheit, Sicherheit, Personal). Die Leistungstiefe reicht von Einzelprojekten bis hin zu komplexen Outsourcing-Maßnahmen. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch vielfältige Angebote in den Bereichen Consulting, Weiterbildung und Zertifizierung. Seit 2006 gehört die B·A·D GmbH zu den 100 besten TOPJOB Unternehmen im deutschen Mittelstand.